Sonntag, 17. Januar 2010

Eiskirche

Was die im Eishotel können das können Ausländer in Poikkijärvi doch auch. Die Idee, aus Eis etwas zu bauen kam mit den kalten Temperaturen im November. Und sofort gings an die Umsetzung.











gar nicht so einfach, den ständig blieben die Eisklötze im dem Schnee-Wassergemisch an den Handschuhen kleben. Bei Temperaturen bis -25 Grad muss man die Konstruktion vorher im Kopf ausdenken und dann schnell arbeiten, sonst sind die Finger abgefroren bevor man richtig losgelegt hat










die farbigen Fenster sind aus Lebensmittelfarben hergestellt. Dumm war nur, dass es zwischendurch warm wurde und das Ganze zu schmelzen begann. Die Farbklötze schmolzen als erstes, was eine grosse Schweinerei im Schnee hinterliess. Zum Glück hats genug Schnee, so dass man zwischendurch wieder "sauber machen" konnte










Zubehör: Da wir starke Kaffetrinker sind, haben wir immer viele leere Rahmtetrapackungen. Die füllten wir mit Wasser und stellten sie an die frische Luft zum gefrieren. Als Zement diente ein Schnee-Wassergemisch. Ein Samimesser zum abspachteln und fertig ist die Zauberei. Ach ja, eine Stirnlampe war von Vorteil, da es ja im Dezember meistens dunkel war.










für die Dachkonstruktion brauchte es dann ein wenig Formhilfe mittels drei Stecken und einem Gitter










und nach nur zwei Monaten und 277 Tetrapack-Eisklötzen erstrahlte die Kirche in ihrem Glanz